zu Jens Voss: Surfen statt denken

In diesem Artikel wird vorgeworfen, dass es durch die simple Abfrage von Wissen per Mausklick zu einer Veränderung der Denkstruktur kommt. So sei es nicht mehr systematisches Aneignen von Wissen mittels einer Strategie, sondern zufälliges Lernen von "Fakteninseln". Deshalb würden Lernende nicht mehr methodenorientiert lernen und stattdessen ergebnisorientiert arbeiten. Er behauptet daher, dass "Wissen [...] das um den Weg und die Mühe des Erkennens weiß" fehlen würde. Dies sei nicht zukunftsträchtig.

Hierbei beruft sich der Autor in großen Anteilen auf den Professor "Volker Ladenthin".

 Die Fragestellung: Ist ein methodenorientiertes lernen dem ergebnisorientiertem lernen vorzuziehen? Und: In wie weit fördert die Schulbildung eigentlich methodenorientiertes lernen ?

Wenn wir uns die Bildung von Schülern und Studenten ansehen, so ist schnell und ohne weiteres anzuerkennen, dass diese nach Ablauf ihres Studiums nicht ansatzweise alles behalten, was ihnen beigebracht wurde. Daher kann diese Erwartung auch nicht an diese gestellt werden. Wir sehen also ein auswendig lernen der Ergebnisse ist nicht erreichbar (oder vielleicht auch nicht wünschenswert). So können wir hiernach annehmen, dass ein lernen auf Ergebnis nicht von dauer ist, sondern nur für den Moment abhilfe schafft. Auch wird das lernen von neuen Dingen nicht erleichtert.

Methoden lernen!

Wenn wir jedoch Möglichkeiten lernen, welche uns das erschließen neuer Aufgaben ermöglicht, so würde es uns einen langzeitvorteil verschaffen.

So betrachten wir nun ein allgemeines Beispiel eines Mathestudenten. Dieser kann danach nicht mehr alle Formeln und wird auch nicht unbedingt als "Mathematiker" in der "reinen" Form arbeiten. Jedoch kann er, aufgrund seiner Methodenarbeit, logische Prozesse schneller verstehen. So gibt es viele Mathematiker, welche nach ihres Studiums in den Bereich der Informatik gehen, oder in die Wirtschaft.

Die Schule ?

Die Schule fragt erstmal im mündlichen verstärkt auf Ergebnisse und nicht auf Lösungswege. Jedoch wird in schriftlichen aufgaben (siehe Mathe) auch der Lösungsweg betrachtet. Im Studium werden manchmal Multiple-Choice-Tests verwendet, welche wieder nur auf Ergebnis arbeiten würden.

Wir stellen jedoch fest, dass viele Schüler Ergebnis orientiert arbeiten. So wird es für viele im Mathe unterricht nicht schlüssig wie die Methode funktioniert, sondern nur wie man sie abarbeitet. Hier sehe ich deshalb noch schwächen.

 

 Wer hat schuld ?

Eindeutig lässt sich diese Frage auf jeden Fall nicht beantworten. Dazu liegen zu wenige Daten vor. Deshalb ist es nur möglich zu behaupten: Das Internet ermöglicht ergebnisorientiertes arbeiten. Warum jedoch sind die Schüler nicht an dem Lösungsweg interessiert ? Und an dieser Stelle geht die Schuld an die Bildungseinrichtungen!
Das Interesse muss hier wieder hergestellt werden!

 

mfg JD(X)

4.4.16 15:16

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