Krieg der Massen?

Gbit es eigentlich einen Krieg der Massen? Also einen Krieg wo die Mehrheit einen Krieg will, bzw. versteht warum er entsteht und dafür ist?

Wenn wir davon ausgehen das der Mensch auf Macht aus ist (Nietzsche) dann müssten wir sagen: JA! Da sie sich zu Kriegsgenossenschaften zusammenschließen würden um gemeinsam alles platt zu machen und danach sich gegenseitig (man will ja MEHR Macht).

 

Wenn wir aber davon ausgehen, dass der Mensch vielleicht das beste für die Gemeinschaft will... was haben wir dann?

Nehmen wir an die Mehrheit kann hinter dem Krieg stehen. Die Mehrheit wäre also für die Auslöschung von Individuen zum Schutz der Gemeinschaft, da dies ja das definierte Ziel sei. Folglich wären wir Nutztechnisch angehaucht und im Utilitarismus gelandet. Wenn wir jetzt (wie an anderer Stelle schon argumentiert) durch die Mehrheit oft schlechtere Entscheidungen treffen, bzw. unsere Begründung falsch ist, frage ich euch, werte Leser: Wie kann dann diese utilitaritische Entscheidung für den Krieg richtig sein ? Also wäre in diesem Fall jeder Krieg falsch.

Entscheidet selbst welche Erklärung euch am ehsten gefällt. Übrigens: Wer sagt, dass es nicht solche und solche Menschen gibt ? Ich nicht!

 

 

26.11.15 22:00, kommentieren

Hausaufgaben und andere dummheiten der Schule

Ihr steht sicher alle kritisch gegenüber dem Thema Schule. Einge von euch haben sie noch an der Backe andere sind schon glücklich im Arbeitsleben (:D ich weiß, ich weiß das "glücklich" ist makaber).

Jeder von uns hat schon mal etwas am Schulsystem kritisiert. Egal ob er jetzt anders denkt, er nun arbeitet oder ähnliches.

Schüler können auf die Politik nicht einwirken, da sie unter 18 sind (im Durchschnitt). 

Dies waren meine Annahmen für meine folgende Erörterung.

Das Problem das sich uns nämlich stellt ist, dass wir solange wir von dem schlechten Schulsystem betroffen sind nicht auf dieses Einwirken können.

Sobald wir jedoch darauf einwirken können sind wir nicht mehr davon betroffen also ist unser Interesse daran verringert. Unsere Kinder schicken wir dann hin und sagen: "Ich musste da auch mal durch." oder "Zu meiner Zeit wurden wir noch geschlagen" oder "Ich hatte viel länger Schule als du es heute hast".

Viele von uns Eltern setzen sich nicht mehr kritisch mit dem Schulsystem auseinander sondern akzeptieren es und (entschuldigen sie mich bitte) fressen die Scheiße, welche ihnen von der Regierung präsentiert wird.

Bsp.:

Unterricht einer Q2 (12 Klasse) auf einem Gymnasium. Wir befinden uns in einer normalen Englischstunde. Die Lehrerin legt einen Film ein und alle freuen sich. Der Film geht über die Probleme des Anbauens von Tomaten in Spanien und anderen Ländern.

Soweit normal.

1. Szene ein spanischer Mann im Auto. Konzentriert sich aufs fahren. Plötzlich passiert es! Er fängt an zu reden. "Wir auf Plantage arbeiten ganzen Tag"

Ja meine Herren und Damen sie hören richtig. Es ist auf Deutsch. In einem Englischunterricht. Ich für meinen Teil finde diese Tatsache allgemein schon unkompetend genug. Aber wie wir gesehen haben handelt es sich hierbei um gebrochenes und nicht hochdeutsch, was den Film nahezu unerträglich macht.

Mein Sohn fängt an zu lachen. Die Lehrerin guckt irritiert. Er sagte dann ähnliches wie ich nun nur freundlicher. Sie daraufhin: "Wie glaubt ihr hört sich eurer Englisch für Engländer an? Das ist auch nicht besser." Nun muss man sagen, dass wir auf Englisch da es Weltsprache ist sehr wert legen und wir auch schon in England waren und wir uns dort super verständigen konnten.

Mein Sohn antwortete also "Wesentlich besser". Man kann sich denken, dass die Lehrerin sehr positiv von dieser Antwort überrascht war, oder auch nicht.

 

Aber kommen wir zurück zum Thema und zur Überschrift: Hausaufgaben.

Schüler müssen teilweise bis zu 6:00 in der Schule bleiben (entspricht 11-12). Ja sie haben dazwischen Freistunden und eine lange Pause, aber da müssen sie ja besagte Hausaufgaben machen, da niemand um 6:45 Hausaufgaben machen will nachdem er mit dem Fahrrad nach Hause gefahren ist.

Ok hartes Leben aber das geht noch, kann man sich da denken.

Aber wir blenden hier das schöne Wort "lernen" aus. Wir Eltern erwarten oft, dass unser Kind noch dazu lernt, sich auf Klausuren vorbereitet und ähnliches. Also  nochmal eine 1/2 Stunde drauf.

Wir haben also eine maximal Zeit von 7:15 wenn das Kind nach Hause kommt (vorrausgesetzt es hat die Hausaufgaben in der Schule gemacht). 

Die minimal Zeit liegt bei 2:15.

Referate, größere Hausaufgaben, Projekt arbeiten mal außen vor gelassen.

Durchschnittlich schaffen die Kinder es nicht alle Hausaufgaben in der Schule zu machen also nochmal eine 1h drauf.

Wir sehen das sind Zustände die unzumutbar sind. Und dann kommen wir mit dem G8 um die Ecke :D wir sind ja schlau (oder besser unsere Regierung).

 

Momentan geht es in die Richtung das Hausaufgaben abgeschafft werden sollen. http://www.wissen.de/kommt-bald-die-schule-ohne-hausaufgaben

 

Achja noch eine Sache wie ich damit umgehe:

Mein Kind muss keine Hausaufgaben machen. Beim Lehrer entschuldige ich mich dann immer dafür, damit es kein schlechtes Bild auf ihn wirft.

Interessanterweise macht mein Sohn selber Hausaufgaben wenn er sie für sinnvoll hält. Besser geht es aus meiner Sicht nicht.

 

mfg.: JD(X)

10.9.15 21:48, kommentieren


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